Warum Massivholz
12 baumstarke Argumente für ein Massiv–Blockhaus
Ideal für Blockhäuser sind Kiefern aus Nordeuropa. Die im Winter geschlagenen Bäume zeichnen sich durch ein gleichmäßiges Wachstum und Robustheit aus. Wegen der relativ kurzen Vegetationsperiode in dieser Region liegen die Jahresringe eng beieinander und sorgen so für eine außergewöhnliche Härte des Holzes. Damit sind diese Kiefern der ideale Werkstoff für die Bohlen eines Blockhauses, egal ob maschinell gedreht oder von Hand verarbeitet.
Massive Blockhauswände zeichnen sich durch eine große Feuerfestigkeit aus. Bei Bränden verkohlt nur die Oberfläche und schütz so vor dem kompletten Abbrand. Eine Blockwand mit der Stärke von 140 mm hielt bei einem Test einem Feuer mit bis zu 1100° C fast 2 Stunden lang stand. Selbst Wände mit einer deutlich geringeren Stärke ab 70 bis 90 mm für 1 bis 1½-geschossige Blockhäuser entsprechen den Vorgaben der Feuerwiderstandsklasse F30 B. Sie halten also einem Brand 30 Minuten lang stand, ohne dass die Tragfähigkeit verloren geht. Massivblockhäuser können in der Regel auch in normalen Wohngebieten gebaut werden, wenn der so genannte Grenzabstand mindestens 3 Meter beträgt.
Die Wand eines Blockhauses sorgt sowohl im Winter auch Sommer für ein behagliches Raumklima bei geringen Heizkosten, die um bis zu 30% unter denen eines gewöhnlichen Hauses liegen. Dafür sorgen der geringe Wärmedurchlass, eine gute Wärmespeicherung und –rückgewinnung sowie eine optimale Stoffwärme.
Blockhäuser zeichnen sich dadurch aus, dass man ein Zimmer lediglich eine Stunde lang heizen muss, um eine angenehme Raumtemperatur zu bekommen. Bei gewöhnlichen Häusern aus Stein kann das schon mal bis zu sechs Stunden dauern. Eine Fähigkeit, die besonders Wochenendhausbesitzer zu schätzen wissen. Die Auskühlzeit beträgt etwa sechs Stunden. Ein weiteres Plus von Blockhäusern ist die frischwürzige im Innern. Und das ganz ohne Lüftung.
Jeder Mensch gibt Energie in Form von Körperwärme ab. Die wird entweder von der Umgebung absorbiert (an Steinwänden fröstelt man) oder wie bei Holz reflektiert. Eine Wand aus Rundbohlen zum Beispiel sorgt durch die größere und gewölbte Oberfläche für eine noch bessere Netzung der Energie.
Blockhäuser wirken sich positiv auf Menschen aus. Die Maserungen, der angenehme Duft und die schalldämpfende Wirkung von Holz steigert das Wohlbefinden und wirkt sich vorteilhaft auf die Lebensqualität aus.
Holz atmet. Durch seine innere Struktur ist es zu vielen Dingen in der Lage. Es kann Feuchtigkeit aufnehmen und ist somit eine Art von Klimaregulator. Es sorgt für einen permanenten Luftaustausch und kann Gase, Dämpfe sowie Gerüche absorbieren. Dadurch wird die Raumluft ganz ohne technische Hilfsmittel gereinigt, ohne dass die Isolationsfähigkeit des Holzes an Wirkung einbüßt. Ein optimales Wohnklima und das praktisch zum Nulltarif. Selbst bei vielen Allergikern, die in einem Blockhaus wohnen, zeigen sich sehr schnell Besserungen bei ihrem Leiden.
Selbst ist der Mensch. Und das gilt besonders beim Blockhaus. Hier können Sie die Gesamtkosten durch sehr viel Eigenleistung stark reduzieren. Beinahe unabhängig von der Jahreszeit dauert der Aufbau des Baussatzes je nach Größe des Blockhauses zwischen 5 und 15 Tagen. Beim Bau eines Blockhauses entsteht weder Feuchtigkeit noch kommt es zu Problemen mit Kondenswasser. Man kann es direkt nach der Fertigstellung beziehen und muss es nicht erst „trocken wohnen“. Außerdem verhält sich Massivholz elektrostatisch und –magnetisch neutral. Darum kommt es in einem Blockhaus auch nicht zu Aufladungen. Auch gibt es keine Beeinflussung durch das Magnet- und Strahlungsfeld der Erde. Obendrein werden künstliche Elektro- und Magnetfelder abgebaut.
Holz gehört zu den wenigen erneuerbaren Rohstoffen. Bei der Verarbeitung wird wenig Energie benötigt und eine umweltgerechte Entsorgung ist völlig unproblematisch. Bei nordischen Hölzern zum Beispiel kann man sogar auf jedweden chemischen Holzschutz verzichten. Der hohe Harzanteil, die Vortrocknung sowie bauliche Schutzmaßnahmen (Dachüberstände, Sockelhöhen, etc.) sorgen für eine bis zu 100jährige Lebensdauer des Blockhauses.
Sollten dennoch weitere Schutzmaßnahmen erwünscht sein, um zum Beispiel von Anfang an einen gleichmäßigen Naturton zu erhalten, so kann man auf ökologische Produkte wie das umweltfreundliche Naturöl zugreifen. Die empfiehlt sich besonders bei bläueanfälligen Bäumen wie die Kiefer. Wenn alle fünf bis sieben Jahre eine Grundimprägnierung stattfindet, so haben Sie ein Leben lang etwas von Ihrem Blockhaus.
Blockhäuser sind äußerst langlebig. In Skandinavien oder den Alpen existieren noch heute 300 Jahre alte Bauten, die obendrein bewohnt sind. Denn ein Massivblockhaus ist sowohl durch seine physikalischen und bautechnischen Eigenschaften unübertroffen stabil. Es gibt keine Klebebänder, Füllungen oder Schüttungen, die altern können. Auch exstieren in den Wänden keine Hohlräume, die immer wieder für unkontrolliert ablaufende Prozesse verantwortlich sind.
Fazit: Bei einem Massivholzhaus ist das Ganze mehr als die Summe seiner Teile. Lassen Sie sich gefangen nehmen vom unvergleichlichen Wohngefühl in unseren Blockhäusern.










